A
Anbindung an ERP-System
Mit der Anbindung an ein ERP-System ist die automatisierte Übergabe von elektronisch erstellten Bestellungen und Wareneingangsbuchungen über eine Schnittstelle an das ERP-System des Kunden gemeint. Die Bestellung oder die Wareneingangsbuchung wird dabei über die elektronische Bestellplattform ausgelöst und in einem definierten Datenformat an eine Schnittstelle übermittelt. Von dort aus erfolgt die Weiterleitung an das ERP-System des Kunden.
Application Service Provider (ASP)
Unter Application Service Provider versteht man Anbieter, die ihren Kunden die Nutzung von Anwendungen über das Internet anbieten. Die Software wird auf den zentralen Rechnern des Anbieters zur Verfügung gestellt und dort gewartet. Somit arbeitet der Kunde stets mit der aktuellsten Version der Software. Lokale Installationen auf der Festplatte oder im lokalen Netzwerk des Kunden sind dadurch nicht erforderlich. Zur Nutzung der Software genügt ein Standardbrowser, der Java versteht.
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B
BMEcat
BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat für Katalogdaten im Katalogmanagement. Das BMEcat-Format basiert auf der XML-Technologie und erlaubt den standardisierten Austausch von Katalogdaten. Das Format wurde gemeinsam vom Fraunhofer-Institut (IAO Stuttgart) und der Universität Duisburg-Essen auf Inititiative des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) und führenden deutschen Unternehmen (u. a. Bayer, BMW, Deutsche Telekom, SAP, Siemens) entwickelt.
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C
C-Artikel
C-Artikel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie rund 50 % des Teilespektrums eines Unternehmens ausmachen. Mit ca. 10 % weisen sie aber nur ein geringes Einkaufsvolumen aus. Bedingt durch die große Anzahl an Lieferanten in diesem Bereich (ca. 80 %), die geringe Anzahl von Abrufen aus Rahmenverträgen (ca. 10 %) und dem großen Anteil an Einzelbestellungen (ca. 50 %) entsteht bei C-Artikeln der größte Bestellaufwand (ca. 80 %).
Dieses Phänomen führt zu außerordentlich hohen administrativen Kosten, d. h. zu überproportional hohen Prozesskosten im Verhältnis zum Einkaufspreis. Aufgrund des geringen Einkaufsvolumens sind C-Artikel oftmals für den strategischen Einkauf wertbedingt uninteressant.
Beispiele für C-Artikel: Büromaterial, Verpackungen, Werkzeuge, Arbeitsschutz, Betriebsmittel, EDV-Zubehör, Labor- und Elektromaterial, Norm- und DIN-Teile
CSV
Das Dateiformat CSV beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Die Dateiendung CSV ist eine Abkürzung für Comma-Separated Values. Ein allgemeiner Standard für das Dateiformat CSV existiert nicht.
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E
E-Ordering
vgl. E-Procurement
E-Procurement
Unter E-Procurement wird die automatisierte Bestellung von Waren über das Internet verstanden. Der Bestellprozess wird dabei initiiert über eine elektronische Beschaffungsplattform, über die die Mitarbeiter Bestellungen aufgeben können. Durch die Automation werden die Prozesskosten deutlich reduziert, da auf manuelle Eingaben weitgehend verzichtet werden kann. Sinnvoll sind E-Procurement Lösungen vor allem zur Beschaffung von Standardartikeln wie etwa C-Artikel oder im Rahmen fester Lieferantenbeziehungen.
EBP
Enterprise Buyer Professional ist eine E-Procurement-Komponente zum Strategic Sourcing innerhalb von SAP Supplier Relationship Management (SAP SRM). Er stößt beispielsweise Freigaben, Bestellungen, Waren- und Rechnungseingänge an.
ecl@ss
eCl@ss ist ein hierarchisches System zur Gruppierung von Materialien, Produkten und Dienstleistungen nach einem logischen Schema in einer Detaillierung entsprechend der produktspezifischen Eigenarten, die sich mittels normenkonformer Merkmale beschreiben lassen. Produkte und Dienstleistungen lassen sich der vierstufigen, numerischen Klassenstruktur von eCl@ss zuordnen.
Elektronische Beschaffung
Unter dem Begriff der elektronischen Beschaffung wird die Abwicklung der Beschaffungsprozesse über das Internet verstanden.
Elektronischer Katalog
Ein elektronischer Katalog umfasst alle vom Einkauf zentral vorgebenen und mit seinen Lieferanten verhandelten Artikel und wird im Internet für alle autorisierten Besteller bereitgestellt. Besonders geeignet für die Aufnahme in einen elektronischen Katalog sind Artikel, die regelmäßig bestellt werden und deren Anteil am Gesamteinkaufsvolumen gering ist.
ERP-System
Enterprise Resource Planning-Systeme bestehen aus komplexer Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines ganzen Unternehmens. Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind
• Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition, Bewertung),
• Produktion,
• Finanz- und Rechnungswesen,
• Controlling,
• Personalwirtschaft,
• Forschung und Entwicklung,
• Verkauf und Marketing,
• Stammdatenverwaltung.
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K
Katalogmanagement
Als Katalogmanagement wird die Verwaltung von elektronischen Produktkatalogen und der zugehörigen Katalogdaten verstanden.
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M
Maverick-Buying
Maverick Buying bezeichnet die Beschaffung von Artikeln außerhalb der vom Einkauf und seinen Lieferanten verhandelten Rahmenverträge.
Beispiel: Ein Mitarbeiter kauft einen Artikel im Laden um die Ecke und nicht bei dem Lieferanten, mit dem sein Unternehmen einen Rahmenvertrag ausgehandelt hat. Die mit dem Lieferanten im Vertrag zugrunde gelegte Abnahmemenge wird möglicherweise nicht ausgeschöpft.
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O
OCI
Open Catalog Interface ist eine offene und standardisierte Katalogdatenschnittstelle zum Austausch von Katalogdatensätzen zwischen SAP eProcurement Systemen (meist EBP) und beliebigen anderen Katalogen. Der SAP User greift dabei auf aktuelle Katalogdaten des Anbieters, z. B. auf den Katalog im sourcingmanager, über das Internet via der Standard-Internetprotokolle direkt zu.
openTRANS
openTRANS ist ein branchenübergreifender Transaktionsstandard auf XML-Basis, der es erlaubt, mit Kunden auf einheitliche Weise elektronisch zu kommunizieren. Damit reduziert sich der Aufwand bei allen Partnern erheblich. So lassen sich z. B. Prozesskosten durch die Automatisierung von Standard-Bestellvorgängen bei Einkäufern und Lieferanten drastisch reduzieren. Eine schnellere Auftragsabwicklung kann ermöglicht werden.
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P
Prozessoptimierung im Einkauf
Die Prozessoptimierung im Einkauf dient dazu, die Effizienz der bestehenden Abläufe sowie den Einsatz der hierfür benötigten Ressourcen unter Einsatz von Software stetig zu verbessern.
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R
Rahmenvertrag
Für Käufer haben Rahmenverträge den Vorteil, dass durch die Abnahme größerer Mengen im Normalfall ein niedrigerer Preis erzielt werden kann und die Produkte einfach abgerufen werden können. Dem Verkäufer bieten Rahmenverträge Sicherheit beim Absatz und der Produktionsplanung.
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